Am Tage und in der Nacht gut betreut

Burg | Die Bienen sind los. Nein, nicht die mit den Flügeln, die Nektar sammeln, um uns süßen Honig zu schenken. Die Pflegebienen von „aiutanda“ sind es, die vom neu entstandenen Rolandquartiert aus ausschwärmen, um älteren Menschen ein Lächeln zu bescheren.

"aiutanda" ist da.

Das thüringische Unternehmen, das deutschlandweit agiert und in Sachsen-Anhalt drei Standorte betreibt, ist nun auch in Burg aktiv und bietet neben einem ambulanten Pflegedienst auch eine Tagespflege für bis zu 60 Personen.

Dass der Neubau im Innenhof des Rolandquartiers direkt auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist, bemerkt auch der Burger Bürgermeister Philipp Stark, als er das Team von "aiutanda" besuchte. Groß, hell und modern eingerichtet sind die Zimmer, deren Türen mit großen Piktogrammen bereits von außen verraten, was sich hinter ihnen verbirgt. „Wir haben Platz“, bestätigt auch Mandy Kupfer, aiutanda-Regionalleiterin und fügt an: „Für unsere Tagesgäste bieten wir verschiedene Möglichkeiten, in der Gruppe den Tag zu verbringen und dabei soziale Kontakte zu pflegen und sich selbst zu vitalisieren. Darauf zielt auch die Raumkonzeption ab, von der sich Stark beim Besuch ein Bild machen konnte.

Zwei große Gemeinschaftsräume mit Küche, mehrere Ruhe- und Aktivitätenzimmer und ein direkter Weg zu den darüberliegenden Wohnungen, von denen es 57 mit einem oder zwei Räumen gibt.

„Es gibt Wohnungen für alleinlebende Senioren, aber auch für Paare“, erklärt Stephan Linke, der den Standort Burg für „aiutanda“ betreut. Bis zu 42 Quadratmeter sind die Wohnungen groß, für deren Bezug es einer Bescheinigung über den Pflegegrad 2 bedarf. Auch auf die beiden Zimmer zur Verhinderungspflege weist Kupfer hin und auf die weiteren Pläne des neuen Anbieters. Ein Fahrdienst soll aufgebaut und ein Informationstag über die Pflege und seine Tücken durchgeführt werden. Zumindest für den Informationstag kann Linke bereits einen Zeitraum nennen: „Im März“, sagt er. Die Pflegebienen jedoch schwirren bereits jetzt durch das Haus und die Stadt mit den Türmen. In ihren blauen Jacken sind sie gut erkennbar.

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