Radweg entlang des Altkanals gesperrt – Lebensgefahr

Burg | Bereits im Dezember 2023 hatte ein Sturmereignis für erhebliche Schäden im Baumbestand entlang des Altkanals zwischen Überfunder und Niegripp gesorgt. Astbruch und teilentwurzelte Bäume stellten ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Passanten und Radfahrer dar. Die Wege entlang des Altkanals wurden daraufhin gesperrt.

Eine Windhose hatte zudem zwischen „Zum Kurzen Busch“ und der Kanalbrücke Niegripp schwere Schäden im dortigen Baumbestand verursacht. Die Windhose entwickelte eine solche Kraft, dass sogar unbelaubte Alteichen umstürzten.

Wetterextreme dieser Art nehmen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zu. Für die Stadt Burg ergibt sich daraus als Eigentümerin von Grünflächen und Baumbeständen eine besondere Verantwortung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht.

Zusätzlich haben die vergangenen Dürrejahre den Baumbestand im Stadtgebiet erheblich belastet. Es ist daher davon auszugehen, dass neuerliche Sturmereignisse zu weiteren Schäden an den Bäumen führen können.

Diese Einschätzung hat sich nun auch entlang des Altkanals bestätigt. Mehrere Bäume sind umgestürzt, weisen erheblichen Astbruch auf oder sind teilweise entwurzelt.

Aufgrund der schwierigen Zuwegung konnte die Verkehrssicherheit bislang nicht wiederhergestellt werden. Schwere Technik kann derzeit nicht bis an die Schadstellen herangeführt werden, um die betroffenen Bäume zu beseitigen beziehungsweise die Gefahrenstellen zu sichern.

Der Rad- und Fußweg entlang des Altkanals wurde deshalb erneut gesperrt. Die Sperrung bleibt bestehen, bis eine geeignete Zuwegung über die angrenzenden Ackerflächen geschaffen werden kann und die notwendigen Sicherungsarbeiten durchgeführt worden sind.

Für die Zukunft werden verschiedene Maßnahmen geprüft. Dazu gehören unter anderem die Anlage eines Wirtschaftsweges sowie die Beauftragung einer Fachfirma im Rahmen eines Rahmenvertrages. Diese könnte mit speziell ausgebildeten Kletterern und entsprechender Spezialtechnik die regelmäßige Kontrolle und erforderliche Sicherung des Baumbestandes gewährleisten.

Die Stadt Burg bittet dringend darum, die Sperrung zu beachten. Das Betreten des gesperrten Bereichs ist aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste lebensgefährlich.

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