Strom für den Krisenfall
Burg | Eine 140 KV/A Netzersatzanlage (NEA) bildet für die Zukunft die Grundlage zur Stromversorgung des städtischen Anlaufpunktes in der Grundschule Burg Süd bei Krisen verschiedenster Art und Ausmaßes.
Die Netzersatzanlage nahm nun der Burger Bürgermeister, Philipp Stark, in Augenschein und ließ sich die verschiedenen Komponenten und Einsatzmöglichkeiten erklärten.
Zuständig für das kommunale Risiko- und Krisenmanagement ist Julian Strobach, der die Konzeption für den städtischen Anlaufpunkt erarbeitet hat.
Strobach erklärte während der Vorstellung: „Mit der NEA können wir sowohl das Gebäude der Grundschule, als auch die anliegende Sporthalle mit Strom versorgen. Gleichzeitig ist eine Beleuchtung des gesamten Schulgeländes möglich.“
2022 entschied sich die Stadt Burg zum Aufbau eines eigenen Risiko- und Krisenmanagements, um auf verschiedene Szenarien flexibel reagieren zu können. Dabei handelt es sich sowohl um Krisen im Stadt- und Flächengebiet der Stadt vom Brand eines Mehrfamilienhauses bis zum längeren Stromausfall.
Bürgermeister Philipp Stark, sieht in der Anschaffung der neuen NEA, die auf einer Wechselladerplattform ruht, einen entscheidenden Schritt zur Realisierung des Konzeptes.
Diese Plattform wird durch einen bereits vorhandenen und beim städtischen Bauhof eingesetzten Lkw im Ernstfall zur zentralen Anlaufstelle verbracht. Der städtische Bauhof übernimmt im Konzept des kommunalen Risiken- und Krisenmanagements eine zentrale Rolle.