Vierte HändlerWerkStadt bringt Campusmanagement an Grenzen

Burg| Wenn das Haus voll ist, hat man entweder viel richtig oder viel falsch gemacht. Die Wahrheit liegt meistens irgendwo in der Mitte. Der Wille zu mitzumachen, zu gestalten und sich einzubringen, ist beim „Experimentier- und Wirtschaftscampus Innenstadt Burg“ von Anfang an groß gewesen.

Bereits zu den allgemeinen Bürgerworkshops zur Konzeptentwicklung mussten regelmäßig neue Stühle dazugestellt werden. Auch die aus dem Entwicklungsworkshops entstandene HändlerWerkStadt, Erbin von Händlerstammtisch- und frühstück, konnte sich meistens nicht über mangelnde Beteiligung beschweren.

Gestern allerding kamen Campusmanagement und Stadtverwaltung gehörig ins Schwitzen als immer mehr Innenstadthändlerinnen und -händler, oder wie wir gestern aufgrund der vielen unterschiedlichen Hintergründe festgelegt haben, Innenstadtakteure, das Büro betraten. Kurzerhand wurden neue Stühle rangeschafft und zusätzliche Platz gemacht, so dass alle ihren Sitzplatz finden konnten.

Hauptfokus war das Jahresthema „Burg blüht“ und die damit verbundene einheitliche Farbgestaltung von Blumenkästen, Schaufenstern und durch das Campusmanagement angeschaffte Liegestühle, für die sich bei den Akteuren zahlreiche Interessenten fanden. Diese werden Aktuere vor Ihren Türen aufstellen und so ein kleines bisschen mehr Wohlfühlatmosphäre für Kundinnen und Kunden, und die, die es mal werden sollen, schaffen. Dazu wurde die geplante Oster-Aktion vorgestellt, eine Schnitzeljagd in den Geschäften, die mit den gefundenen Losen zur Teilnahme an der Verlosung von Kino- und Innenstadtgutscheinen berechtigt. Dabei kann gerne im jeweiligen Laden das eine oder andere angebotene Produkt gekauft werden.

Intensive Diskussionen zur Fortsetzung der Innenstadtpräsenz und Wirksamkeit einzelner Maßnahmen waren ehrlich und manchmal auch ein bisschen kontrovers, aber immer zielführend und respektvoll. Sowohl Campusmanagement als auch Stadt sind für alle konstruktive und ehrliche Anmerkungen und Anregungen und auch kritische Töne dankbar, denn nur so können passende Ideen und Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Einig sind sich alle, schaffen kann man es nur gemeinsam.

Bürgermeister Philipp Stark freut sich über „die intensive Beteiligung und Diskussion. Das Engagement zeigt uns, dass sich die vielen Akteure einbringen wollen und weiterhin Interesse über die eigene Ladentür hinaus haben. Dafür sind wir als Stadt und ich als Bürgermeister sehr dankbar.“

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